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Hochwasser 2013 - Was wir tun

Hochwasser 2013 - Was wir tun

Noch während des Hochwassers 2013 begann arche noVa Betroffene zu unterstützen. Zunächst standen Soforthilfe, psychosoziale Nachsorge und der Wiederaufbau gemeinnütziger Einrichtungen im Mittelpunkt. Dreieinhalb Jahre nach diesem Hochwasser unterstützt arche noVa vor allem die Eigenvorsorge von gemeinnützigen Einrichtungen, so dass sie bestmöglich auf das nächste Naturereignis vorbereitet sind.

Vorsorge unterstützen

Damit die Schäden durch Hochwasser oder andere Naturereignisse in Zukunft geringer sind, setzt arche noVa auf die Unterstützung der Eigenvorsorge. Als erster Schritt hilft das Handbuch Katastrophenmanagement im Vereindas eigene Risiko zu analysieren, Arbeitsabläufe zu planen und Verantwortlichkeiten festzulegen. In Workshops und Einzelberatungen wird das Handbuch gemeinsam angewandt und eigene Vorsorgepläne werden erarbeitet.

In einem weiteren Schritt unterstützt arche noVa Bürgervereinigungen dabei, sich besser auf Hochwasser und andere Naturereignisse einzustellen bzw. diese bewältigen zu können. In moderierten Arbeitstreffen werden Maßnahmen zur Selbsthilfe gesammelt, geordnet und mit Verantwortlichkeiten versehen. Außerdem werden die Schnittstellen zur professionellen Gefahrenabwehr besprochen und mit Vertretern abgestimmt.

 

Wiederaufbauhilfe

Beim Wiederaufbau unterstützt arche noVa gemeinnützige Einrichtungen aus den Bereichen Umwelt, Sport, Soziales, Kunst und Kultur. Es sind vor allem Vereine, die sich an arche noVa wenden. Sie werden zu Möglichkeiten der staatlichen Unterstützung beraten. Wenn diese ausgeschöpft sind oder die Schäden nicht reguliert werden, springt arche noVa ein. Ziel der Wiederaufbauhilfe von arche noVa ist es, dass die betroffenen Einrichtungen ihre Arbeit in vollem Umfang und in der gewohnten Qualität wiederaufnehmen können. Denn das, was sie leisten, kommt wiederum vielen vom Hochwasser betroffenen Personen zugute.

 

Psychosoziale Nachsorge

Außerdem umfasste unser Hilfsprogramm die psychosoziale Nachsorge. In Sachsen, Bayern und Sachsen-Anhalt ermöglichte arche noVa Kindern aus hochwassergeschädigten Familien die Teilnahme an betreuten Ferienlagern oder Ferienangeboten. Unsere Partnerorganisationen waren ausgesuchte freie Träger der Jugendarbeit. Die Teilnahme half den betroffenen Kindern, Abstand zu bekommen und das Erlebte zu verarbeiten. Ihre Eltern gewannen währenddessen Zeit und Kraft für Behördengänge und den Wiederaufbau.

 

Soforthilfe

In der akuten Hochwassersituation beteiligte sich arche noVa an der Soforthilfe entlang der Elbe. Es wurden Sandsäcke transportiert, freiwillige Helfer mit warmem Essen aus einer Feldküche versorgt sowie Stromaggregate und Pumpen zur Verfügung gestellt. In den folgenden Wochen unterstützte arche noVa betroffene Anwohner bei den Aufräumarbeiten, stellte ihnen kostenlos Hochdruckreiniger und Gebäudetrockner zur Verfügung. Auch einfache Dinge wie Reinigungssets mit Eimern, Besen und Schaufeln wurden dankbar angenommen. Die Aufräumarbeiten dauerten Tage, das Trocknen der Gebäude mehrere Monate. Erst danach konnte mit dem Wiederaufbau begonnen werden.

 

Finanzierung

Möglich wird dieses umfassende Programm durch Spenden privater Unterstützer und Unternehmen sowie durch Finanzmittel von Kooperationspartnern und dem Bündnis Aktion Deutschland Hilft. Dadurch stehen Finanzmittel in Höhe von 3,7 Millionen Euro zur Verfügung, die zur Regulierung von Inventarschäden, zur anteiligen Sanierung von Gebäudeschäden sowie für präventive Maßnahmen eingesetzt werden.

 

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