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Vereine in und um Grimma sorgen vor

Vereine in und um Grimma sorgen vor

Das Mehrgenerationenhaus Grimma liegt im Zentrum der Stadt und war stark vom Hochwasser der Vereinigten Mulde im Juni 2013 betroffen. Trotz der eigenen Schäden blieb es eine zentrale Anlaufstelle für vom Hochwasser betroffene Menschen. Erst Anfang 2016 konnten die Mitarbeitenden die sanierten Räumlichkeiten wieder beziehen; mit ihren Angeboten mussten sie für mehr als zwei Jahre an einen Interimsstandort ausweichen.

Auch das Vereinsheim des Nerchauer Schützenvereins sowie die unterirdische Schießanlage waren stark in Mitleidenschaft gezogen worden durch das Hochwasser und lange nicht nutzbar. arche noVa hatte beide Einrichtungen bei der Wiederbeschaffung von Mobiliar sowie anteilig bei baulichen Maßnahmen unterstützt.

Für das Mehrgenerationenhaus Grimma und den Nerchauer Schützenverein ist die Vorbereitung auf ein künftiges Hochwasser ein wichtiges Thema. Sie nutzen ihre Flächen wieder und wissen, dass sie weiterhin dem Risiko eines Hochwassers ausgesetzt sind. Ein eigener Vorsorgeplan für Schutzmaßnahmen und das Ausräumen von Mobiliar ist daher von großem Interesse für sie.

Aus diesem Grund nahmen beide Vereine am arche noVa Workshop zur Erstellung von eigenen Vorsorgeplänen für Hochwasser teil. Im ersten Teil des Workshops beschäftigten sie sich damit, ab welchem Pegelstand der Mulde Gefahr durch eindringendes Wasser besteht und was zuerst gesichert werden muss. Sie sammelten Maßnahmen und überlegten, wie das Risiko verringert werden kann. Sollten Laptop und Beamer nicht generell eine Etage höher gelagert werden? Wann muss der Strom abgeschalten werden und wer ist dafür verantwortlich?

Bis zum zweiten Teil des Workshops haben die Teilnehmenden Zeit, weitere Informationen für ihren Vorsorgeplan zu sammeln und die Maßnahmen in eine logische Reihenfolge zu bringen. Gemeinsam werden die Entwürfe schließlich besprochen und weiterentwickelt, so dass am Schluss fertige Pläne vorliegen.

Das Mehrgenerationenhaus in Grimma ist sich bewusst, dass trotz der bald fertiggestellten Hochwasserschutzmauern ein Restrisiko bleibt. Sie wollen ihre Erfahrungen weitergeben und möglichst verhindern, dass ein ähnlich großer Schaden wie 2013 entsteht.

Haben Sie Interesse, an einem der nächsten Workshops zur Erstellung eines eigenen Vorsorgeplans teilzunehmen? Kontaktieren Sie uns: Tel. 0351 / 48 19 84 56 oder anja.wittich@arche-nova.org.